Den kompletten Reiseführer können Sie bei mir per e-mail bestellen oder schauen Sie auf meiner Autorenseite rein: www.halkidiki.bodautor.de oder auf www.amazon.de/bücher Titel: An Halkidiki und Thessaloniki ist mir gelegen

 


 

Vorwort


 Der dieses vorliegende Büchlein geschrieben hat, meint es gut mit Ihnen. Es soll eine kurzweilige Einführung in das Griechische allgemein sein, allerdings absolut keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder gar Richtigkeit erheben. Der Verfasser hält es mit den Griechen selbst, von denen ja bekannt sein dürfte, dass sie keine Deutschen sind, also: Warum perfekt sein, wenn’s auch ohne Stress geht. Diesem so unscheinbar wirkenden Motto folgt nicht nur dieser Reiseführer nebst Autor, SIE selbst hätten allen Grund diesem nachzueifern, schließlich wollen Sie doch Ihren Urlaub verbringen....

Wer nach Griechenland kommt und sich nur die Sehenswürdigkeiten reinziehen will oder sich an, zugegeben, paradiesischen Stränden langweilen will, kann dieses Büchlein, meinetwegen auch ungelesen ja ohne weiteres verschenken. Wer aber in die griechische Lebensart wirklich eintauchen möchte, dem kann das Vorliegende sicherlich noch allerlei Nützliches vermitteln. Selbst wer als Wiederholungstäter mehrere Male Griechenland heimsucht, dem wird dieser Ratgeber immer noch eine Hilfe sein. Der Verfasser benötigte immerhin Jaaahre, bis er sich entschloss hier sesshaft zu werden und dieses Büchlein zu schreiben.

Vorab schon mal etwas Wichtiges:

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Hannes Matthiesen

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I Ein paar Tipps vorweg können nie schaden

 

Es ist nicht bös gemeint: Manch Urlauber mag auf so manch liebgewordene Alltäglichkeit, an die er in Deutschland gewöhnt ist, nicht verzichten. Gemeint ist nicht der Frühstückskaviar, aber es mangelt in Griechenland immer noch an manchen Orten an Manchem. Wir wollen uns schließlich in diesem Buch nicht mit Mallorca beschäftigen, eher mit dem Gegenteil. Fangen wir mit dem Bier an, womit sonst? Schließlich ist dies hier dem deutschen Gemüt gewidmet. Das in Griechenland Gebraute schmeckt vorzüglich eisgekühlt in der heißen Sonne, aber zugegeben: Ein gestandenes bayrisches Mannsbild tut sich halt schwer, auch nur in die Nähe eines handfesten Rausches zu gelangen. Womit nun beileibe nicht der Mitnahme von einigen Dutzend Kästen Bier das Wort geredet werden soll. Es gibt schließlich schon mancherorten Hefe oder Kristallweizen, auch Tschechisches fließt schon hier und dort.(Tipp: Mythos, das th wird wie das scharfe englische t-äitsch in theatre gesprochen, wichtig: Sonst verdurstet ihr vielleicht vor dem Zapfhahn!) Aber eine zeitweilige Umstellung auf Wein wäre auch nicht zu verachten. Vom süßesten Roten (Mavrodaphne, Imiglikos) bis zum Geharztesten (Retsina) ist alles vorhanden.

Um den Retsina erstmalig zu genießen, was der nordeuropäischen Zunge gewiss schwer fällt, kann man natürlich die von Touristen eingeschleppte und von Griechen adaptierte Unsitte übernehmen und ihn soweit mit Cola verpanschen, bis er garantiert nicht mehr nach Retsina schmeckt, so wie die Griechen nicht nur den Fisch, auch alles Fleisch nicht mit Zitrone beträufeln sondern beschütten, bis er weder nach Fisch noch Fleisch schmeckt.

Nein, den Retsina sollte man sich in einer Art Gewaltkur näher bringen: Nach einem ausgedehnten Sonnenbad sollte man die ozonfreie Mittagshitze nützen um sich den Inhalt einer lieblichen halben Literflasche reinzupumpen, damit man sofort anschließend – ohne Sonnenschirm, versteht sich – seinen verdienten Schlaf nachholen kann, den man wegen des nächtlichen Discobesuches schon schmerzlich vermisste.

Eine andere Art Retsina zu genießen, ist es allerdings ohne Zweifel, in einer geselligen Runde an einem schattigen Plätzchen zu verweilen.

Wo wir schon beim Saufen sind: Nicht wenige Griechen gefallen sich darin, den tölpelhaften Touri hochzunehmen, indem man ihm Tsipouro (selbstgebrannten Uozo) eintrichtert. Hätte der arme Tropf beizeiten hingesehen, wie die Griechen ihn trinken, es wäre ihm so manches erspart geblieben.

Nehmen wir Deutschen uns die griechischen Trinkgewohnheiten an und wir kommen im Nu hinter das hellenische Mysterium: Gemeint ist die überbordende Kommunikationsfreudigkeit und das rätselhafte Nicht-Betrunken-Werden. Es ist ganz einfach: Kaum ein Grieche trinkt allein und schon gar nicht nur Alkohol. Er scheint ein Lebewesen zu sein, dass geradezu panische Angst entwickelt irgendwo allein angetroffen zu werden. Scharen von Handybesitzern gestikulieren sich allabendlich auf der Plateia (Marktplatz) Freunde herbei um ja nicht einsam essen bzw trinken zu müssen. So entsteht die Parea (Runde, Gesellschaft). Und daraufhin das Essen und dies ist nun das gesamte Geheimnis. Wer viel isst, wird nicht besoffen. Aber viel ist nun relativ. Man findet auf keinem griechischen Tisch den so oft in Deutschland vollgefüllten Teller mit Fleisch, Kartoffeln und Gemüse sondern tausend verschiedene Portiönchen auf winzigen Tellerchen, von denen von Zeit zu Zeit genippt wird, da man zum ununterbrochenen Reinschaufeln gar keine Zeit hat, man muss ja Konversation pflegen. Das Essen ist also nicht dazu da um sich die Wampe vollzuschlagen, es dient als Vehikel, als Transportmittel der Sprache.

Nun spätestens müssen wir ein Wort über das griechische Gestühl verlieren: Natürlich hätte ein pfälzischer Altkanzler mit seinem Saumagen-Breitarsch nicht unbeträchtliche Schwierigkeiten auf diesen so malerischen Stühlchen, die geflochtene Sitzfläche ist zugegeben nicht allzu groß. Sie wurde zu jener Zeit entworfen, als die Griechen noch nicht dem Wohlstand verfallen waren, aber angenehmes Sitzen erreicht man durchaus, wenn man sich etwas quer setzt, sich das eine Stuhlbein sozusagen zwischen die Schenkel klemmt und so den Abend eventuell gar nicht so unangenehm wie gedacht verbringt. Ein Fuß auf jeden Fall auf die Strebe des Nachbarstuhls platzieren, schon ist auch hier so der Kontakt angebahnt!

Spätestens beim unvermeidlichen Weißbrot steigt manchmal die Sehnsucht nach dem krossen Schwarzbrot daheim auf. Entweder man findet Geschmack am griechischen Brot, das am ersten Tag natürlich köstlich schmeckt oder man macht sich auf die Suche nach einem weiteren Bäcker, der sich schon mal an Körnerbrötchen versucht. In Thessaloniki findet man derzeit schon einige, in Sarti an der Ostseite der mittleren Halbinsel Sithonia, über das ich noch ausreichend berichten werde, werden Sie bei dem deutschsprachigen Bäcker an der „main road“ in Neu-Sarti fündig. Ganz Ungläubige verproviantierten sich früher in der Heimat bereits mit einem Brotvorrat für die Dauer ihres Urlaubs, nicht mehr nötig: Wers mag, steuert mit seinem Mietwagen, den er sich vorsichtshalber an den Flughafen bereit stellen ließ, Nikiti an um dort bei Lidl neben dem gesuchten Schwarzbrot auch gleich seine Weißwürscht einzupacken.

Der Versorgungsnotstand bei exotischem Käse hingegen ist in Griechenland indes noch eklatant. Wer von Gorgonzola, mit Walnuss garniertem Brie oder ähnlichen Schweinereien träumt, kommt hier kaum auf seine Kosten. Seine wenigstens einwöchige Notration einfach aus der Heimat mitzubringen, da sei der Flieger vor, bekanntlich weigern sich die Fluglinien hartnäckig Molkereiprodukte zu befördern, was unter Umständen durchaus segensreich für so manchen Touristen sein könnte, würde er doch unter Umständen sein Mitbringsel im Koffer vergessen und erst am Ende des Urlaubs beim Einpacken entdecken, wenn nicht schon vorher die Reinmachefrau des Hotels ihn naserümpfend darauf hingewiesen hat. Eine andere Möglichkeit ist allerdings, man schwenkt während des Urlaubs einfach auf den nun wahrhaft köstlichen, täglich frischen Schafskäse um.

Noch zwei Kleinigkeiten seien erwähnt, Remoulade und Zigarettentabak, ersteres ist hierzulande völlig unbekannt, im Urlaub jedoch sicherlich zu verschmerzen. Der Süchtige allerdings, der was auf sich hält, braucht seinen selbstgedrehten Stoff und sollte sich wo auch immer eindecken, nur nicht hier! Zigaretten sind unerhört billig, bis man aber die für sich passende Geschmackssorte herausgefunden hat, kann das locker die Urlaubszeit überschreiten. Drum und Samson hingegen sind unverschämt teuer, offensichtlich sieht die Regierung den Tabak immer noch als Grundstoff für Drogen an.

Ein gänzlich anderes Thema sind Sonnenschirme, die nun keineswegs Mangelware sind, hingegen im Sommer dem zarten Teint der Nordeuropäer so manchen Brand erspart. Ganz Geizige mögen es nun für eine geniale Idee halten, ihn im Flugzeug mitzuführen, bei einem Preis von € 5,-- erübrigt sich das allerdings, genauso wie das Mitbringen von einigen Flaschen Uozo oder Metaxa. Soll alles schon vorgekommen sein.

 

II. Geschichte. Muss das wirklich sein?


                                   


 

Nein! Der Geschichtsunwillige, in Folge Ignorant genannt, überblättert einfach dieses Kapitel, wird aber zur Strafe nix von der Mentalität gerade der Menschen hier auf Halkidiki verstehen. Den anderen, die willens sind, geschichtliche Folgen als bildende Merkmale bei Menschen zu entdecken, sei hier lediglich ein kurzer Abriss geschildert.

 

 

Den vollständigen Reiseführer bestellen Sie über meine Webseite http://www.halkidiki.bodautor.de
 

 

 


 


 


 

 


 

 


 

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